"Meilensteine" in der Abteilungsgeschichte …

Die Basketball-Abteilung des Helmstedter SV wurde im Jahre 1979 von Bogdan Puljevic, dem damaligen Sportlehrer des Helmstedter Gymnasiums Julianum, aus einer Basketball-AG heraus gegründet. Erster Abteilungsleiter war bis zum Jahre 1982 Dirk Pullwitt. Danach übernahm dann Reinhard Brederlow die Aufgaben des Abteilungsleiters und baute die Abteilung in kurzer Zeit zu einer der großen Abteilungen im HSV aus. Nicht zuletzt durch die Kooperation mit den im Landkreis Helmstedt stationierten Soldaten der US-Army konnten in den Jahren von 1980 bis 1986 fünf Aufstiege mit der 1. Herrenmannschaft, dem Aushängeschild der Abteilung, errungen werden.

Nach einer ersten kurzen Phase der Stagnation zum Ende der 80er Jahre konnte die Abteilung Anfang der 90er Jahre unter Leitung von Kai Schulz zu neuen Ufern aufbrechen. Den bisher größten sportlichen Erfolg in der Abteilung feierte die "Erste" im Jahre 1992 mit dem Aufstieg in die Landesliga (später Oberliga). Steigende Mitgliederzahlen und Erfolge der Jugendmannschaften waren zu verzeichnen.

 

In der Mitte der 90er Jahre geriet die Abteilung aus vielfältigen Gründen (geringes ehrenamtliches Engagement, Abzug der Amerikaner, Mitgliederschwund durch allgemeines Nachlassen des Basketball-Booms, Fortgehen vieler potentieller Herrenspieler aus Studiengründen etc.) in eine Krise. Es konnten nur drei Mannschaften, ohne ein Herrenteam, zum Spielbetrieb gemeldet werden. Die in den Jahren 1994/95 ins Leben gerufene Nachwuchsinitiative zahlte sich bereits Ende der 90er Jahre aus. Mit einer Mischung aus hoffnungsvollen jungen Talenten und erfahrenen älteren Spielern konnte wieder eine schlagfertige Herrenmannschaft gebildet werden, die nach dem freiwilligen Rückzug aus der Bezirksoberliga in der Kreisliga neu beginnen mußte. Im Jahre 1999 gelang jedoch schon wieder der erste Aufstieg in Bezirksklasse. Neben der sportlichen Konsolidierung gab es zum Jahrhundertwechsel auch im Vorstand der Abteilung einen Wechsel, Abteilungsleiter wurde Christoph Jahn.

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