KSB Helmstedt im Gespräch mit der Politik

Seit Wochen werden die Kürzungen der freiwilligen Leistungen für den Sport in den Vereinen der Kreisstadt Helmstedt heftig diskutiert. In zahlreichen Gesprächen hatte der KSB-Vorsitzende Jürgen Nitsche die Vertreter der Politik auf die herausragende Bedeutung des Sports für die Gesellschaft hingewiesen und so fiel die Kürzung im Kreishaushalt 2012 mit zehn Prozent moderat aus. In Helmstedt dagegen reduziert sich die für das laufende Jahr vorgesehene Summe um mehr als fünfzig Prozent auf nur noch 50.000 Euro. Vor diesem Hintergrund diskutierten der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Uwe Strümpel und die SPD-Abgeordnete Ina Klimaschewski-Losch mit den Spitzenvertretern des Kreissportbundes Jürgen Nitsche und Martin Roth. Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer darin, dass der Sport vielfältige Aufgaben erfülle. Neben der körperlichen Fitness leiste der Sport einen maßgeblichen Beitrag für die Gesellschaft. Fair Play, Partnerschaft, Förderung des Teamgeistes und der sozialen Kompetenz seien wichtige Entwicklungsfaktoren für die Jugend. Des weiteren seien Randgruppen durch Integrations- und Inklusionsprojekte im Fokus des Sports. Nach Auffassung der KSB-Vertreter müsse die Sportförderung zur Pflichtaufgabe für Kommunen werden. Hierzu sagten die SPD-Politiker ihre uneingeschränkte Unterstützung zu. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Verlässlichkeit zu erreichen sei und die Verteilung der Mittel nach einem zu erstellenden Verteilungsschlüssel innerhalb von Niedersachsen eine Gleichheit der Förderung ermöglichen müsse, sei dies notwendig. Ein weiteres wichtiges Anliegen sei die Förderung der Zusammenarbeit von Vereinen, zu-nächst durch Kooperationen um finanziellen Ressourcen zu bündeln und sinnvoll einzusetzen. Dieser Prozess solle, so Uwe Strümpel und Ina Klimaschewski-Losch, von der Politik positiv begleitet und auch eventuell durch Mittel belohnt werden. Sehr positiv bewerten die SPD-Abgeordneten die Aktivitäten des Kreissportbundes in Bezug auf Gewinnung von Sponsoren. Auch hier sagten beide ihre Unterstützung zu, was die KSB-Funktionäre, Nitsche und Roth, sehr begrüßten.

Quelle: KSB-Helmstedt

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