Fußball: Das Ende einer Ära (1)

Als Trainer führte er die ´Schwarzen Ritter` des Helmstedter Sportvereins in die LandesligaJede Ära geht einmal zu Ende und die von José Salguero beim Helmstedter SV wird nur noch bis zum Sommer andauern. Dann verlässt der Trainer nach insgesamt zehn Jahren den aktuellen Fußball-Bezirksligisten. ´Es hat mir einen Riesenspaß gemacht mit der Mannschaft. Das war eine arbeitsreiche, tolle Zeit. Dafür bin ich sehr dankbar`, betont Salguero, der dem Verein diese Entscheidung von sich aus mitteilte. Von einem Abgesang möchte José Salguero jedoch noch nichts wissen: ´Wir gehen als Team noch mit ganz viel Ehrgeiz in die Rückrunde. Da möchte ich nicht jetzt schon zurückblicken.` Dass er als HSV-Trainer nach zehn gemeinsamen Jahren nicht mehr verlängert, ist unterdessen wohl überlegt. ´Der Verein kam schon früh auf mich zu. Ich habe mir dann noch Bedenkzeit erbeten über die Winterpause. Dann habe ich meine Entscheidung Anfang Januar zeitnah mitgeteilt, so dass lange genug Zeit ist, einen Nachfolger zu finden`, erklärt José Salguero, wenngleich es die Tendenz des Abschiedes schon länger gegeben habe. ´Irgendwann kommt eben der Punkt, wo man sich verändern will`, sagt José Salguero hinsichtlich seiner Beweggründe.

Neben dem Coach wird auch Co-Trainer Nils Osteroth den Helmstedter SV verlassen. ´Ich hoffe, dass der HSV insgesamt eine gute Lösung findet. Aber der Verein hat ja jetzt alle Zeit der Welt, das in die Spur zu bringen`, erklärt Salguero zur Nachfolger-Suche. Die Bekanntgabe, dass er und Nils Osteroth nicht weitermachen, sei unterdessen vollkommen ordnungsgemäß verlaufen. Das beweist auch die Tatsache, dass aus dem gesamten Umfeld des HSV und von den Spielern zahlreiche Rückmeldungen kamen, ob per Telefon oder auch schriftlich. ´Das hat mich schon sehr gerührt. Es wurden sehr nette Worte gefunden`, erklärt José Salguero, der mit dem HSV nicht nur eine Wachablösung im Helmstedter Fußball schaffte, sondern auch eine Ära prägte - gekrönt von zwei Aufstiegen und dem Sprung in die Landesliga. ´Ich habe die Zeit genossen, und werde sie auch weiterhin noch genießen`, so José Salguero. Ob José Salguero nach der Saison als Trainer weitermacht oder nicht, sei indes noch in der Schwebe. ´Ich freue mich auf das, was mich erwartet umd das muss nicht unbedingt Fußball sein`, hat José Salguero ein, zwei persönliche Projekte im Hinterkopf, die er gern verwirklichen würde. Gerüchten zufolge hat aber auch Landesligist MTV Wolfenbüttel, wo Salguero einst spielte, ihn auf der Liste - nach dem Ende seiner HSV-Ära…

Hinweis: Hier finden Sie den BZ-Presseartikel im Original.

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