Fusion perfekt: ´TSV Germania Helmstedt`

Die Fusion der beiden Sportvereine SV Germania Helmstedt und TSV Helmstedt ist vollzogen. Beide Mitgliederversammlungen stimmten zu. Am Donnerstag gaben die Germania-Mitglieder grünes Licht für einen Zusammenschluss, die Mitglieder des TSV Helmstedt vorierten am Freitagabend für die Fusion. Zum 1. April wird damit der SV Germania in den TSV Helmstedt integriert.

Germania überträgt zu diesem Stichtag sein Vereinsvermögen auf den TSV, der ab dann als ´TSV Germania Helmstedt` firmiert. Einschließlich der knapp fünfhundert Germania-Mitglieder treiben dann mehr als zweitausend Menschen Sport in dem neuen Verein. Als historischen Moment bezeichnete TSV-Vorsitzender Wolfgang Kalisch die Fusion. ´Der Zusammenschluss tut dem Sport sehr gut, die Zukunft erhält neue Strahlkraft`, hob Kalisch am Freitagabend auf der TSV-Versammlung hervor. Die seit einem Jahr vorbereitete Fusion stieß auch bei den Mitgliedern beider Vereine auf große Zustimmung. Beim SV Germania stimmten mehr als neunzig Prozent der auf der Versammlung anwesenden Mitglieder für den Zusammenschluss, beim TSV waren es am Freitag sogar hundert Prozent. Das gesamte Sportgelände an der Masch wird künftig inklusive des Stadions von dem neuen Verein bewirtschaftet und gepflegt. Für den weiterhin im Stadion stattfindenden Schulsport erhält der Verein von der Stadt Helmstedt jährlich 35.000 €. ´Vorher hat die Stadt Helmstedt jährlich rund 100.000 € in die Anlage gesteckt. Entgegen häufig getätigter Äußerungen profitiert die Stadt also von dem neuen Vertrag`, stellte Kalisch fest.

Ende März wird die erste gemeinsame Mitgliederversammlung stattfinden. Die Vorstandsaufgaben im neuen Verein ´TSV Germania Helmstedt` sollen dann Torsten Scharf und Hans-Jürgen Alsleben (bisher Germania Helmstedt) sowie Wilfried Beushausen und Jens Flemke (bisher TSV Helmstedt) übernehmen. Ob sich durch die Fusion der beiden Vereine die Negativentwicklung im Helmstedter Sportgeschehen aufhalten lässt, ist mehr als fraglich, da sich an den Krankheitssymptomen nichts ändert.

Hinweis: Hier finden Sie den BZ-Presseartikel im Original.

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