Fußball: Dirk Vogel tritt Salgueros Erbe an

Anfang Januar hatte HSV-Coach José Salguero seinen Vorstand darüber informiert, dass er den zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern möchte. Erst vor einer Woche wurde diese Entscheidung veröffentlicht und schon heute Abend präsentierte der Abteilungsleiter Stephan Schühlein den Nachfolger: Neuer Chef-Trainer bei den ´Schwarzen Rittern` wird nach Ablauf der Saison 2013/14 mit Dirk Vogel ein alter Bekannter in der Helmstedter Fußballerszene. ´Nachdem uns José Salguero seinen Entschluss mitgeteilt hatte, begann für uns natürlich sofort die Suche nach einem Nachfolger`, erklärte Abteilungsleiter Stephan Schühlein und legt nach: ´Wir haben uns im Vorstand eine Liste mit möglichen Kandidaten erstellt und uns anschließend mit drei Trainern unterhalten. Am Ende haben wir uns für Dirk Vogel entschieden, weil er einen klaren Plan und uns ein Konzept vorgelegt hat, das mit unseren Vorstellungen eins zu eins übereinstimmt.`

Der sechsundvierzigjährige Dirk Vogel, der in Büddenstedt wohnt, beendete seine aktive Fußballerkarriere beim MTV Frellstedt und begann auch hier seine Trainerlaufbahn. Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga konnte er sich mit seiner jungen Truppe vier Jahre in dieser Klasse halten, bevor er wieder den bitteren Gang in die Kreisliga antreten musste. Zu seinen sportlichen Zielen auf seiner zweiten Trainerstation erklärt er: ´Ich gehe davon aus, dass der HSV in diesem Jahr die Klasse hält. Nach einem Trainerwechsel, besonders wenn der scheidende Trainer so erfolgreich gearbeitet hat, kommt immer eine gewisse Unruhe in die Mannschaft. Von daher ist es oberste Priorität, dass wir schnell zueinander finden und die Klasse auch im nächsten Jahr halten und dabei Spaß am Fußball haben. Der unheimliche Zusammenhalt und die tolle Moral dieser Mannschaft haben mich tief beeindruckt`, führt Vogel weiter aus und schiebt nach: ´Ich hoffe, dass das auch über die Ära Salguero hinaus so weitergeht.` Die Suche nach einem Co-Trainer ist auf dem Bötschenberg übrigens noch in vollem Gange.

Hinweis: Hier finden Sie den BZ-Pressebericht im Original.

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