Basketball: Sieg des Helmstedter SV gegen CVJM Hannover

Was kaum einer für möglich gehalten hat, ist eingetreten: David besiegt Goliath. Das Basketballteam des Helmstedter Sportvereins, bislang Schlusslicht in der Oberliga-Ost, hat gestern Abend in der Sporthalle des Julianum den Tabellenzweiten CVJM Hannover mit 67:62 Punkten bezwungen. Mit dem dritten Saisonsieg haben sich die Helmstedter in der Tabelle um einen Rang verbessert.

Langsam und ohne Bindung zu Ball und Gegner fanden die Helmstedter ins Spiel. Erst in der fünften Minute gelang der erste Korb. Mit diesen Punkten kam dann aber Leben in die HSV-Akteure. Durch gute Kommunikation auf dem Feld gelang es, die Zonenverteidigung so zu verschieben, dass der Gast in keiner Phase mit dem Passspiel oder Würfen dauerhaft erfolgreich war. Mit zunehmender Spieldauer wirkten die Gäste dann doch etwas verunsichert. Der Halbzeitstand von 29:23 machte dem HSV mut, endlich einmal wieder ein Spiel von vorn gestalten zu können. Allerdings ließ die Konzentration im zweiten Durchgang wieder etwas nach und so kam Hannover durch Flüchtigkeitsfehler der Helmstedter wieder zurück und beendete das dritte Viertel mit einem Zwei-Punktevorsprung. Es spricht aber für die gute Moral und den guten Teamgeist, dass dieser Moment nicht zum Wendepunkt des Spiels wurde. Alex Radke und Morten Jänich spielten nun wie entfesselt auf und brachten ihr Team durch glänzende Aktionen mit zehn Punkten Vorsprung auf die Siegerstraße. ´Am Ende haben wir nicht glücklich, sondern verdient gewonnen. Wir freuen uns schon auf den nächsten Samstag, wenn der Tabellennachbar aus Stöckheim in Helmstedt zu Gast ist`, freute sich Trainer Klaus Jänich über die Leistung seines Teams. Ein Sieg, der zwar unerwartet kam, allerdings eben verdient. Der HSV spielte mit Matthias Britten (2 Punkte), Mathieu Collignon (14), Christoph Jahn, Morten Jänich (24), Kestutis Krasauskas (2), Christian Lohmann (5), Christian Lopez (2), Lars Meyer (2) und Alexander Radke (16).

Am nächsten Sonnabend kommt es um 20:15 in der Julianum-Sporthalle zum Kellerduell zwischen dem Helmstedter SV und dem SV Stöckheim.

Hinweis: Hier finden Sie den BZ-Presseartikel im Original.

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