Klaus Allofs signiert Fußbälle für die Jugendabteilung

Was waren seine persönlichen Höhepunkte in seiner Profikarriere als Fußballer? Wie hat er die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien erlebt? Und wie läuft es zurzeit beim VfL Wolfsburg? Diese und weitere Fragen beantwortete Klaus Allofs, Geschäftsführer Sport und Kommunikation beim Bundesligisten VfL Wolfsburg, beim 6. Sportgespräch des Kreissportbundes Helmstedt mit Unterstützung der Avacon. Vertreter von Sportvereinen und aus der Politik wurden zum Gespräch eingeladen und verfolgten die Aussagen des VfL-Geschäftsführers. Auch der Helmstedter Sportverein war vertreten, unter anderem durch die Vorstandsmitglieder Achim Nitsche und Sven Schräder sowie den Abteilungsleiter der Fußballjugendabteilung, Kalle Talke.

Mit Blick auf den Gewinn des Weltmeistertitels in Brasilien sprach Allofs über den Gewinn der Europameisterschaft 1980, bei der er selbst als Profi dabei war. Er warnte davor, sich auf den WM-Titelgewinn auszuruhen. „Was im Endspiel funktioniert, funktioniert schon am nächsten Tag nicht mehr“, betont Allofs. Es sein ein ständiges Arbeiten am Ideal. „Wenn wir jetzt glauben, alles kommt von alleine, die Talente und Titel, dann werden wir scheitern. Wir müssen weiter intensiv in den Leistungszentren arbeiten.“ Trotzdem sei er sich sicher, dass sich Deutschland zurzeit keine Sorgen machen müssen. Und wenn Deutschland bei der Europameisterschaft in zwei Jahren wieder so eine ausgeglichene Mannschaft hat, stehen die Chancen gut auf einen weiteren Titel.

Eine Frage zur abgestiegenen Eintracht Braunschweig durfte natürlich nicht fehlen. Ob er die Eintracht in der ersten Liga vermisse, wurde er gefragt. Mit einem Schmunzeln im Gesicht antwortete Allofs: „Die Region muss in allen Ligen vertreten sein.“ Die Frotzeleien zwischen den einzelnen Clubs gehörten dazu und seien auch Motivation für die Mannschaft.

Nach einem kurzen Blick auf die momentane Situation des VfL Wolfsburg, dem durchwachsenen Start in der Bundesliga und dem bevorstehenden Europa-League-Spiel hatten die Zuhörer noch die Möglichkeit Klaus Allofs Fragen zu stellen, die diese Chance ausführlich nutzten.

Die Vertreter des Helmstedter Sportvereins ließen sich dabei die Möglichkeit nicht entgegen und baten Allofs einige Fußbälle zu signieren. Diese werden, laut Aussage von Kalle Talke, während des Weihnachtsturniers der Jugendfußballabteilung im Dezember bei der Tombola verlost.

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