Kea Schrenke steht zur Wahl bei der Sportlerehrung

Der Kreissportbund Helmstedt lädt am Freitag, 15. November, zur 14. Sportlerehrung ein. In fünf Kategorien stehen Sportler und Mannschaften aus den verschiedenen Vereinen des Landkreises zur Wahl. Auch der Helmstedter Sportverein schickt eine Sportlerin ins Rennen: Kea Schrenke aus der Ju-Justu-Abteilung. Sie tritt in der Kategorie Jugend-Sportlerin an.

Ab dem 11. Oktober können die Stimmen für die jeweiligen Sportler abgegeben werden. Alle, die für Kea stimmen wollen, können dies auf der Internetseite des KSB, www.ksb-helmstedt.de, tun. Wir vom Vorstand drücken Kea ganz fest die Daumen.

Vor gut zwei Jahren kam die zwölfjährige Kea aus reiner Neugier zusammen mit einem Freund zum Ju-Jutsu-Training. „Nur mal so zum Gucken“, sagte sie damals. Abteilungsleiter Andreas Oeft erinnert sich: „Schnell stellte sich heraus, dass es ihr Sport ist. Kea lernte sehr schnell die ersten Techniken und legte bereits nach einem guten halben Jahr ihrer erste Prüfung zum weißen Gürtel mit gelber Spitze ab – und das als Prüfungsbeste.“ Und auch bei der zweiten Prüfung zum weiß/gelben Gürtel war sie unter den Besten.

Als es dann darum ging, an einem Wettkampfturnier teilzunehmen, sei sie die Erste gewesen, die mitmachen wollte, erzählt Oeft. Gemeinsam mit sechs weiteren Vereinskollegen ging Kea dann bei den Regionalmeisterschaften 2014 an den Start. Die junge HSV-Sportlerin schaffte es auf den Bronzeplatz in ihrer Alters- und Gewichtsklasse. Vereinskollegin Amélie Conring sicherte sich bei ihrem ersten Wettkampf überhaupt die Regionalmeisterschaft.

Mit dem Erfolg bei den Regionalmeisterschaften qualifizierte sich Kea für die Landesmeisterschaften in Westercelle. Dort legte Kea nach und wurde durch beherzte Kämpfe bei den Landesmeisterschaften sensationell Zweite. „Kea zeichnet aus, das sie nie aufgibt, auch wenn die Lage noch so aussichtslos erscheint. Sie ist reaktionsschnell und geht ohne Angst, aber mit Respekt in die Kämpfe. Was mir aber am meisten imponiert, dass sie durch diese Nominierung nicht abhebt und immer fair kämpft und anderen beim Training unterstützt“, betont Oeft.

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