Gürtelgrade und Gürtelfarben

Im Taekwondo gibt es verschiedene Gürtelfarben, die den Ausbildungstand des Kämpfers angeben. Im Schülerbereich sind es zehn Graduierungen. Diese bestehen aus ganzen und halben Gürteln. Der Anfänger beginnt mit dem weißen Gürtel und arbeitet sich dann weiter hoch. In der Regel kann der Schüler alle sechs Monate an einer Prüfung teilnehmen. Das hängt davon ab, wie oft er trainiert und ob er die benötigten Techniken, Poomse, Einschrittkampf, Selbstverteidigung, Freikampf und dieTheorie zur Kup-Prüfung bereits beherrscht. Geprüft wird jeweils auf den nächst höheren Kup. Der 1. Kup (rot/braun-schwarz) ist der letzte Schülergrad und steht damit kurz vor dem ersten Meistergrad, der in einer gesonderten Dan-Prüfung abgelegt werden kann.

Im Meisterbereich gibt es insgesamt zehn Dan-Grade. Nach außen hin ist der Dan-Grad hier nicht am Gürtel erkennbar; er sollte in den Leistungen und im Ansehen seines Trägers sichtbar werden. Die Meistergrade "Dan" sind aufsteigend vom Meisterschüler, über den Meister bis zum Großmeister hin nummeriert. Der 10. Dan ist für den Präsidenten der WTF (World Taekwondo Federation) vorgesehen. Der Präsident wird gewählt, und zwar unter der Voraussetzung, dass er Inhaber des 7., 8. oder 9. Dans, also Großmeister, ist. Ihm wird bei Amtsantritt automatisch der 10. Dan verliehen. Wenn der WTF-Präsident sich aus dem Amt zurückzieht, erhält er stets den 9. Dan.

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