Wandern - Adieu Waldschrat!

Längst vorbei sind die Zeiten, in denen mit "Wandern" lediglich kauzige Eigenbrödler in filzigen Karohemden oder pfiffige Pfadfinder in schneidigen Uniformen in Verbindung gebracht wurden. Das Wandern ist heute weit mehr als des Müllers Lust. Die Werbefachfrau wandert. Der Abi-Abschlußjahrgang wandert. Hinz und Kunz sind auf Schusters Rappen unterwegs. Wen wundert's? Schließlich tut man auf diese Weise sich selbst etwas Gutes. Und wenn man sein Butterbrotpapier und seine Papiertaschentücher nach der Brotzeit wieder brav in den Rucksack packt, kann auch die Natur nicht klagen. Und: Wandern kann man praktisch überall. Ob in den heimischen Wäldern, durch Wiesen und Täler, hoch hinauf auf die Berge oder etwas fern der Heimat - eben überall.

Dem Fortbewegungsdrang werden kaum Grenzen gesetzt. Mit dem richtigen Rüstzeug ausgestattet, damit weder Kreuz noch Fuß das Nachsehen haben, geht es an jedem ersten Sonntag im Monat auf zur nächsten Wanderung. Und das hat nicht nur direkte Folgen für die Psyche, nein, auch der Körper profitiert von dem Bewegungsdrang unter freiem Himmel: Viel frische Luft, längst vergessene Muskelgruppen werden aktiviert - und in puncto Fitness ist Wandern ein echter Schrittmacher.

Aus der Senioren- und Wanderabteilung heraus hat sich übrigens eine Radfahrgruppe gebildet, die im Sommerhalbjahr jeden Dienstag mit etwa 20 Radlern den Kreis Helmstedt und den angrenzenden Bördekreis erkundet. Wer bei uns, in der Wanderabteilung des HSV, mitmachen will, ist herzlich willkommen. Für Rückfragen stehen Abteilungsleiterin Ruth Beber und ihr Stellvertreter Jürgen Vogt jederzeit zur Verfügung.

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